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Klappe

Hommage

Hommage #11

03.02.2010

Cover H11

Editorial

Die Hommage entdeckt die Großformatigkeit für sich. Nachdem wir 10 Ausgaben lang ein Fanzine waren, ändert sich nun im Jahre 2010, genauer gesagt vier Jahre und einen Tag nach unserem ersten Erscheinen, unsere Herangehensweise an Erregung. Die Idee unseres Heftes wird vom 3. Februar an noch mehr als sonst vom Niedergeschriebenen ins Gelebte übertragen, da an diesem Tag der erste club d'hommage stattfinden wird. Das Heft in deiner Hand ist der Anlass dazu. Es gibt jeden ersten Mittwoch im Monat in Wien die Möglichkeit, sich von unserer Musik verführen zu lassen, sei es vom Band oder von einer Band, und sich intensiver und multimedialer mit dem Thema der Ausgabe oder einer Entität zu befassen, die bisher nicht die nötige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren hat. Wir sind sehr gespannt, wie genau dieses Konzept aufgehen wird, und blicken wie immer rosabebrillt in die Zukunft.

Nach dieser Ankündigung dürfen wir zusätzlich noch in die neue Ausgabe der Hommage schauen, in der Comics so richtig gehuldigt werden. Katja Krüger gefällt eine kleine Geschichte aus Jeffrey Browns »Clumsy« besonders, Carlos Corbellebekommt von »Sugarshock« nicht genug und Gerhard Hütter hat die Quintessenz des Alls in einem Bild von »Watchmen« gefunden. Eine breitere Pallette der Liebe vergeben Britta Sonnenberg, die nicht nur von Dilbert, sondern auch von Batman und all seinen Freunden und Feinden träumt, Björn Gansland, der sich zwischen »Cat and Girl« und »Stups und Krümel« gar nicht entscheiden kann (und das auch nicht muss), Marko Markovic, der eigentlich alles von John Cassaday Geschriebene super findet (außer vielleicht das von ihm erwähnte »Planetary«) und Christian Krisper, der Comics am liebsten auf der Leinwand betrachtet. Außer Konkurrenz tritt Andreas Klemt in dieses Heft, der einen Abschluss für seine Arbeit an und über Rodney Bingenstein findet und die Delphinarien so zuende bringt. In der Mitte des Heftes sehen wir »He-imo«, zu 90% eine Hommage an die Zeichentrickserie »He-Man«, zu 10% etwas völlig anderes...


Inhalt

  1. Nichts für Wikinger!

    Eine Hommage an Joss Whedons »Sugarshock«

  2. Ein oder zwei Dinge, die ich darüber weiß

    Eine Hommage an Jeffrey Browns »Crohn's«-Strip

  3. Kleines Kino

    Eine Hommage an John Cassaday

  4. Pärchenabend

    Eine Hommage an Stups und Krümel sowie Cat and Girl

  5. Superhelden müssen geheimnisvoll sein

    Eine Hommage an Superheldencomics und Dilbert

  6. HE-IMO and the Masters of the Universe

    Eine Hommage an Jürgen Heimhofer

  7. »This is what gets you hot...«

    Eine Hommage an Panel 6 von Seite 7 aus Kapitel 2 aus »Watchmen«

  8. »As a symbol I can be incorruptible, I can be everlasting«

    Eine Hommage an das Fantastische und Symbolische im Comic

  9. Delfinarien (Teil 3)

    Eine Hommage

  10. Listus Maximus Komplettikus

    Kein Licht am Ende des Intros