
Ach, Popmusik ist soooo 2006. Und da wir immer voll dabei sind, bei allem, hat es sich wohl so ergeben, dass diese Ausgabe außer einem wundervollen Rückblick auf Popmusik aus längst vergessenen Tagen (fast) völlig ohne neue Bands und bahnbrechende Platten von morgen auskommt. Komisch, irgendwie, schließlich war die Musik ja doch einer der Gründe, die Hommage überhaupt zu starten. Aber es kam wie es kam, und dieses Mal scheinen bewegte Bilder (seit jeher der heftigste Konkurrent um unsere Gunst) das zentrale Thema dieses Fanzines zu sein, das eigentlich immer themenlos war: Fanerrungenschaften bei Joss Whedons Firefly, Teenie-Liebschaften bei den Gilmore Girls, coole Serienkiller bei Dexter, Film-Magie bei Christopher Nolans The Prestige. Breitband, Breitwand und Fernseher in der Nähe sind empfohlen. Geheime Autorenverschwörungen gab es offensichtlich auch bezüglich Joss Whedon, der gleich ein zweites Mal, diesmal als Charaktergott bei den X-Men-Comics bejubelt wird. Für ein Photoshooting zum Coverhelden hat seine Zeit leider nicht gereicht. Außerdem gibt es unabhängig voneinander auch Lobpreisungen an den Exzess und erste Male, zwei fundamentale Eckpfeiler einer jeden Jugend, die zusammen mit der Teenie-Liebe unser jüngeres Publikum ansprechen sollen, und den Abonennten-Ansturm aus der Über-20-Fraktion dank des Dionne-Warwick-Artikels werden wir mit ein oder zwei 6-Euro-Praktikanten als Aushilfskräfte im sozialen Dienst bewältigen. Damit sich die auch das Heft wirklich leisten können, neben den Studiengebühren. Ihr werdet jetzt sagen: »Bei so viel Qualitätssteigerung kann doch der Preis niemals gleich bleiben!«, und ihr habt Recht. In Zeiten der schwindenden Pop-Printkultur (eine Träne samt Hommage nach Köln), wollen wir nicht als »zu billig« dastehen. Schließlich haben wir auch eine Uni zu bezahlen. Daher Preisanstieg: 33 Prozentinnen. Unfassbar, oder? Umgerechnet auf Studiengebührenjobs sind das ganze 5 Minuten, die ihr länger arbeiten müsst, um euch die Hommage zu leisten. Aber andererseits: Spex ist tot. Das spart mindestens 4,50 im Monat. Ihr seht: Alles hat sein Gleichgewicht.
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Dearly Damaged / Darkly Dreaming
Eine Hommage an Dexter
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You can't stop the myth
Eine Hommage an Joss Whedons »Firefly« und einen Sieg namens »Serenity«
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I get so emotional, baby. - D. Warwick singt B. Bacharach / H. David.
Ein Bogen und eine Hommage an eine Populärmusik aus früheren Tagen
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Absent Friends (Pt. 1)
Eine Hommage an Spex
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Rubrik: Hommage à trois
Mit Hey Willpower, Patrick Wolf, Talib Kweli & Madlib, Voxtrot, Love Is All, Clap Your Hands Say Yeah
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Dekonstruktion eines Superhelden... vorerst
Eine Hommage an Joss Whedons Cyclops in »Astonishing X-Men«
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Watch closely
Eine Hommage in drei Akten an Christopher Nolans »The Prestige«
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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Eine Hommage an erste Male
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Cute! Cute! Cute!
Eine Hommage an Jess & Rory
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Rudolf Scharping wird mich nie verstehen
Eine Hommage an den Exzess




