
Als ob wir nicht eh schon ein, zwei Mal das Fernsehen für seine Monumente gehuldigt haben, setzen wir noch einen drauf, und gehen diesmal in die Vollen: Telly is the Tube, nämlich, und wir sitzen alle davor, und schauen dabei zu, wie es menschlicher und wir fernsehhafter werden. Bionic Feedback, Autotune inkludiert. club d'hommage goes Videodrome, am 1. Juni im fluc.

And when we've had a couple'a'beers
We'll put on bunny suits
I long to nibble your ears
And do as bunnies do
Man kommt eh nicht umhin, zu Ostern dieser denkwürdigen Zeilen von Stephin Merritt zu gedenken. Daher machen wir das, inklusive einem tollen Osternestwichteln (in Erinnerung an die Mixtape-Börse letztes Jahr) und einem Konzert der Grazer Noise-Positivisten Wakiki Star Destroyer. Am Ostersonntag ist es soweit. Seid dabei, until we pass away.

Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Ausgabe unseres club d'hommage Pop Quiz, und nachdem ihr uns so lange bearbeitet habt, endlich mal wieder eines zu machen, bekommt ihr nun was ihr wolltet. Mehr schwere Fragen, mehr aufgezeigtes Unwissen, und mehr nervenzerfetzende Bandenkriege um die Vorherrschaft im Disktinktionsheischertum. Ihr wolltet es nicht anderes. Also: Bildet Teams, nehmt alles mit, was ihr wisst, und staubt den Geschenkekorb ab. Wenn ihr könnt.

Neujahresvorsätze sind so last year. Wir werden eh alle Vorsätze übertreffen. Mehr Songs als eine Song Convention! Mehr internationale Bands! (Paul Armfield im Mai, by the fucking way.) Mehr Hölle, mehr Dope, mehr Bands! Im Januar fängts an, wenn wir uns The Dope einladen, um rituelle Vorsatzverbrennung zu betreiben. Am 5.1 im fluc.

Dank der Zeitumstellung gibt es sie wieder, die Abende, wo es ganz früh dunkel ist, und man um 5 das Gefühl hat, es wäre 9. Weil die Schwärze sich senkt und das Dunkel regiert.
Und wir Nachtwesen lieben das Schwarze, denn nur im Dunkeln können wir sehen. Der club d'hommage ladet ein zum Black Out, den kommenden Sonntag, 7.11. im fluc, bei freiem Eintritt, und inklusive einer schwarzen Livedarbietung einer der dunkelsten Wiener Bands derzeit: Rabe.
Denn auch nach dem club ist es oft so, dass sich 5 wie 9 anfühlt, weil so viel passiert und erlebt und verdunkelt wurde. Sonntag be damned, we black out when we want.

Hier geht es um mehr, Leute. Hier geht es um Gefühle und Worte, um eine Insel, einen bärigen Typen, einen Bart, eine Gitarre, Fuchschwänze und Folk Noir. Der club d'hommage hat sich vor einem Jahr die wahnwitzige Idee in den Kopf gesetzt, Paul Armfield nach Wien zu holen, für umme für euch, und nun, am 11. Mai, wird der Herzenswunsch wahr.
Wir wollten, dass es im zweiten Jahr um mehr geht. Um das Mehr, das im Düsteren eine Diskokugel zum Leuchten bringt. Um jene Kanten, die man wegemotionalisieren kann. Wer Paul, den Man Without Words, schon mal gesehen hat, weiß, dass es nicht zu viel versprochen ist, dieses Mehr.

Nachdem sich nun alle vom Pop Quiz erholt haben, gönnen wir uns keinen Moment Atempause. Berits am 21.3. schlagen wir wieder zu, und diesmal noch größer und noch imposanter.
Wir laden euch ein, mit uns Twin Peaks abzufeiern. Aber weil wir und ihr schon so oft beim club d'hommage zusammen was abgefeiert haben, dachten wir peppen den Abend mit einer musikalischen Gala auf, die ein paar wahrhaft zauberhafte Interpretation des Twin Peaks Soundtracks drüberstreuen werden.
Paper Bird
A Thousand Fuegos
Crazy Bitch in a Cave
The Nobody's Faults
Rambo Rambo Rambo
Noch Fragen?

2006, im Abstand von nur wenigen Monaten, entstanden in dieser Stadt die Hommage einerseits, ein damals sehr aufbrausendes und ahnungsloses Heftchen, und Sacrifice The Liver, ein vielsagender und im Regelfall exzessiv großartiger club im fluc. Als wir Jahre später die Hommage auf den club-Kontext ausweiteten, waren ohne Frage die zahllosen Stunden, die wir trunken und fasziniert bei STL verbracht haben als eine Inspiration ausschlaggebend. Aber auch die Tatsache, dass STL den Betrieb eingestellt halt ließ uns eine Lücke fühlen, die man nicht mit Wohlbehagen verwechseln solle.
Nun, we're bringing sexy back.
Was heißt hier, clubs enden irgendwann, kriegen keine Termine mehr, haben keine Lust mehr? Der club d'hommage kann hier ruhig mal Diaspora sein, und euch die Chance geben, noch einmal einen Abend mit STL zu verbringen, wenn schon der Rest der Welt das nicht auf die Reihe kriegt. Die Hommage #14 sollte es bis dahin auch geben. Und das kommende Programm, an dem wir grad basteln, wird so oder auch mindestens so gut wie jenes vom ersten Jahr.

Erinnert ihr euch noch an den schwarzen Sonntag? Als wir im fluc eine sehr dunkle Stunde inklusive einer wunderbar schwarzen Live-Show von Rabe erhalten haben? Als Wiedergutmachung für den nicht fortgehfreundlichen Sonntagstermin laden wir diesmal an einem Samstag zum club d'hommage. Jawoll, Samstag.
Am 4.12. bitten wir euch zu zaubern. Mit uns magisch zu sein. Zu glitzern und zu staunen. Denn auf der Bühne präsentieren wir auch mit RAMBO RAMBO RAMBO eine der zauberhaftesten neuen Wiener Bands. Beim club d'hommage spielen sie erst ihr zweites Konzert, und ihr erstes in Wien, und wir sind schon sehr aufgeregt, denn Gerüchte besagen, dass manche Bandmitglieder sogar den einen oder anderen Zaubertrick in petto haben. On stage magic ist also garantiert.

Unsere Hommage #13 ist bisher ein richtiger Teenager: Schwierig zu kontrollieren, extrem unausgeglichen und gerade rebellisch genug. Aber wir versprechen trotz last-minute Produktionstroubles, dass wir sie fertig haben werden, zum Release, morgen.
Unser club d'hommage lädt nämlich zur Teenager-Fete samt der vielleicht schönsten Deko, die wir je hatten, eine guten Portion Karaoke, Gast-DJ Kate Push und dem sommerlich ausklingenden Gefühl, dass, auch wenn wir alle mal jung waren, das noch immer nicht heißt, dass wir uns nicht so benehmen dürfen.











