Melancholisch verzwirbelt und kreativ aufgebauscht lustwandelt die Wahl-Marburgerin als Halbweltdame durch eine multi-ästhetisch zugekackte Moderne. Als Fotografin fördert sie daher mit Hingabe die vergessenen, ungeliebten, verfluchten, verzauberten und einsamen Dinge und knipst, was von der Welt übrig ist: ihre Träume; Trümmer kindlicher Unsicherheit, Taumel, Haltlosigkeit, eingebrannte Seltsamkeiten, lol. Hauptberuflich Studentin vieler Fächer, die den Blick fürs Unterschwellige schärfen. Nebenberuflich emotional-überspannte Spex-Rezensentin (sporadisch), Riesenfan von P J Harvey (exstatisch), bekennende Polin (schlesisch), praktizierende 20er-Jahre-Nostalgikerin und wenn sie ein Tier wäre: Libelle mit violettem Glockenhut.


